Die Wiederaufbereitungsanlage (WAK) sollte als Versuchseinrichtung dienen, um die Machbarkeit der industriellen Wiederaufbereitung abgebrannter Kernelemente zu erproben. Nachdem die Industrie aus dem Projekt einer kommerziellen Wiederaufbereitungsanlage im bayerischen Wackersdorf ausgestiegen war, machte auch die WAK als Erprobungsbetrieb keinen Sinn mehr.
Gelagert werden in der WAK bis heute noch 80 000 Liter hochgiftiger Abfall. Dieser soll verdampft werden; die festen Rückstände will man dann in der dafür vorgesehenen Verglasungsanlage in 130 sogenannten Glas-Kokillen einschmelzen. Danach sollen die Kokillen in Castor-Transporten nach Gorleben transportiert und dort so lange gelagert werden, bis ein Endlager existiert.