Deutschlands Stromkonzerne wollen die Laufzeiten ihrer ältesten Atomkraftwerke verlängern. Zwar reden E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW in diesem Zusammenhang oft von Klimaschutz, Ziel ist es aber die Konzerngewinne zu steigern. Laut dem Öko-Institut machen sie im gesamten Zeitraum der Verlängerung 63 Milliarden Euro Zusatzgewinne (E.ON 27,5; RWE 17; EnBW 14; Vattenfall 4,5). Schätzungen der Landesbank Baden-Württemberg zufolge, lägen sie sogar noch deutlich höher.
Durch den Beschluss der Laufzeitverlängerung im Herbst 2010 der die Schwarz-Gelben Regierung, dürfen die Meiler zwischen acht und vierzehn Jahren länger am Netz bleiben.
Aufgrund der tragischen Ereignisse im japanischen AKW Fukushima, wurde dieser Beschluss im März 2011 bis Mitte Juni 2011 ausgesetzt und mehrere Altmeiler abgeschaltet.
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