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Zeitzeichen - Abschalten jetzt!

 

 

Stuttgart

 

Umzingelung des Landtags: Atomkraft abschalten!, 06.10.2010

 

 

Mehr als 7000 Menschen haben mit der Umzingelung des baden-württembergischen Landtags in Stuttgart friedlich gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Landesregierung demonstriert. Die Teilnehmer forderten die Abschaltung der Atomkraftwerke und eine ehrliche Politik der Energiewende. Der BUND hat gemeinsam mit 18 anderen Organisationen den Protest organisiert. Bei der Kundgebung sagte die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender, die schwarz-gelbe Landesregierung sei seit Jahren eine regelrechte Sitzblockade gegen die Energiewende und forderte, diese Blockade endlich friedlich und demokratisch "aufzulösen".

 

 

Berlin

Schluss jetzt! Großdemo, 18.09.2010

Für den 18. September hatte ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen zur Teilnahme an einer Großdemonstration in Berlin mit Umzingelung des Regierungsviertels aufgerufen, um gegen die unverantwortliche Atompolitik der Regierung aktiven Widerstand zu leisten. 100.000 Menschen kamen daraufhin zur Demo in der Bundeshauptstadt und umzingelten das Regierungsviertel. Die Demonstranden reisten mit über 150 Bussen und Sonderzügen aus dem ganzen Land an. Ihre deutliche Forderung: "Atomkraft: Schluss jetzt! Mehr Informationen unter: "Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels in Berlin"

 

Stuttgart

Anti-Atom-Demo: „Ausstieg sofort!” , 24.07.2010

Unter dem Motto „Atomausstieg sofort – Energiewende jetzt!” demonstrierten am 24. Juli zahlreiche Protestler für die Stilllegung der Atomkraftwerke in Neckarwestheim sowie aller anderen Atomanlagen in Deutschland und erhöhten damit den Druck auf die Atomkonzerne und die Politik, der alten und unsicheren Technologie endlich den Laufpass zu geben.
Im Fokus der Aktion stand insbesondere das „Musterland” Baden-Württemberg mit der bundesweit „Roten Laterne” als Symbol des Schlusslichts in Sachen erneuerbare Energien. Die Demonstranten forderten, endlich dezentrale und bürgernahe Strukturen mit eigenen Stadtwerken und mit erneuerbaren Energien zu schaffen! Sie forderten: „Atomausstieg jetzt – keine Laufzeitverlängerungen!”

 

 

Neckarwestheim

Anti-Atom-Frühlingsfest, 21.03.2010

 

Am 21. März machten sich zahlreiche Protestler auf zum Anti-Atom-Frühlingsfest am AKW Neckarwestheim, um den zukünftigen Kurs der schwarz-gelben Bundesregierung zu beeinflussen, denn die war sich noch nicht im Klaren, wie sie mit den Atomkraftwerken umgehen sollte. Die Protestler forderten, die AKWs endlich stillzulegen und den „Abschaltknopf zu drücken“.

 

 

Stuttgart

Demo gegen Mappus' Regierungserklärung, 10.03.2010

Zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Stefan Mappus am 10. März demonstrierte der baden-württembergische Landesverband des BUND vor dem Landtag unter dem Motto: ‚Atomkraftwerke abschalten statt EnBW-Händchen halten’ - gegen das Festhalten an der Risikotechnologie Atomkraft!

Der BUND kritisierte, dass Mappus in der Energiepolitik immer noch auf längst veraltete Atomkraftwerke anstatt auf die regenerativen Energien setzt!

 

Auch wurde kritisiert, dass Natur und Umwelt im Regierungsprogramm nur da auftauchten, wo es etwas zu verkaufen gebe - im Tourismus etwa oder als Faktor für wirtschaftliche Entwicklung. Der BUND forderte Mappus auf, sich zu einer verbindlichen, ressortübergreifenden Naturschutzstrategie zu bekennen, die ernst macht mit dem Flächenverbrauchsstopp, mit einer angepassten Landbewirtschaftung und dem seit Jahren gesetzlich geforderten Biotopverbund!

 

Stuttgart

Atom-Protest auf Dreikönigstreffen, 06.01.2010

 

 

„Fakten schaffen, Atomkraft abschalten“ haben 200 Atomkraftgegner am 6. Januar auf dem Dreikönigstreffens der FDP in Stuttgart gefordert. Die Vertreter des Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, des Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, kritisierten den atompolitischen Schleuderkurs der Partei. Statt dem uralten Atomreaktor Neckarwestheim I einen Sicherheits-Persilschein auszustellen, müsse die FDP mit den erneuerbaren Energien die Nachhaltigkeit und die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit fördern. Parteichef Guido Westerwelle und den Bundesministern Dirk Niebel, Rainer Brüderle und Philipp Rösler riefen die Demonstranten entgegen: „Wenn nicht abgeschaltet wird, dann kommen wir nächstes Jahr wieder!“

 

BUND

Stuttgart

Lesung aus den 100 guten Gründen gegen Atomkraft, 26.10.2009


„Weltweit gibt es bis heute keine sicheres Endlager“ ist nur einer von 100 guten Gründen gegen Atomkraft, die am 26. Oktober vor der CDU-Zentrale in Stuttgart verlesen wurden. Der BUND beteiligte sich an der Smartmob-Aktion, die vom regionalen Anti-Atom-Netzwerk organisiert wurde. Etwa 100 Teilnehmer protestierten mit Megaphonen und Strahlenschutzanzügen vor der CDU-Zentrale gegen Kernenergie und verlasen die Anti-Atom-Argumente, die von den Elektrizitätswerke Schönau zusammengestellt wurden.

Im Rahmen der schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung gibt die neue Bundesregierung der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken grünes Licht – Nachrüstungen sollen dem Sicherheitsproblem Abhilfe schaffen. Ein Trugschluss, wie der BUND findet: Denn wie die aktuelle BUND-Studie belegt, sind die Risiken, die von uralten Atomkraftwerken ausgeht, nicht beherrschbar.

Karlsruhe

BUND

„Fünf vor zwölf“ auf der Atomausstiegsuhr, 09.09.2009


Der BUND präsentierte am 9. September auf dem Marktplatz in Karlsruhe – dem Hauptsitz des Stromkonzerns EnBW - die Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage zur Laufzeitverlängerung und Konzerngewinnen. Laut Infratest dimap sind die meisten Bürgerinnen und Bürger der Ansicht, dass es den Stromkonzernen nur um eine weitere Gewinnsteigerung geht und nicht um den Klimaschutz. Allen Werbespots zum Trotz!

„Minimalziel ist das Festhalten am Atomausstiegskompromiss“. Deshalb sind auf der BUND-Atomausstiegsuhr alle Atomkraftwerke dargstellt, die laut Atomkonsens in den nächsten Jahren abgeschaltet werden müssen. Im Mittelpunkt der Aktion Standen die von der EnBW betriebenen Atommeiler Philipsburg und Neckarwestheim. Außerdem wurde auf die „Karlsruher Atomsuppe“ hingewiesen – denn nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt lagert eine hochradioaktive Substanz mit Uran und Plutoniumanteilen.
 
Obwohl der Atomkonsens vorsieht, dass alle Atomkraftwerke bis 2021 vom Netz genommen werden, diskutiert die Politik – allen voran CDU und FDP – bereits wieder über den „Ausstieg aus dem Ausstieg“.

Demo Berlin. Bild: BUND

Berlin

Größte Anti-Atom-Demo seit Tschernobyl, 05.09.2009


„Mal richtig abschalten“ forderten über 50.000 Menschen drei Wochen vor der Wahl mit lauter Stimme in Berlin und setzen damit ein klares Zeichen für den Atomausstieg und gegen jede Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Bei stürmisch-sonnigem Wetter zogen sie vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel zum Brandenburger Tor, wo die große Abschlussveranstaltung mit Redebeiträgen und einer Reihe Bands stattfand. Der BUND war zahlenmäßig stark vertreten. Auch aus Baden Württemberg kamen rund 500 Aktive mit vielen Sonderbussen. Die Großdemo war zugleich Abschluss eines Trecks von rund 350 Traktoren, die aus dem Wendland von Gorleben nach Berlin kamen. Atomkraft? Nein, Danke – diese Botschaft sollte spätestens jetzt überall angekommen sein.


Neckarwestheim

Demo Neckarwestheim. Bild: BUND

Gegen den „Ausstieg aus dem Ausstieg“, 04.07.2009


1.600 Menschen versammelten sich am 4. Juli in Neckarwestheim zur größten Demo und Kundgebung seit den Anti-Zwischenlagerdemonstrationen vor fast 10 Jahren. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach einer Abschaltung des 1976 in Betrieb gegangenen Block I in Neckarwestheim. Zahlreiche BUND Plakate und Banner zeigten, dass sich viele BUND-Gruppen mit der Thematik auseinander setzten und Vor-Ort aktiv sind.

Nach dem Demonstrationsumzug standen neben musikalischen Beiträgen und Grußworten aller beteiligten Organisationen sprach Ursula Sladek, Geschäftsführerin des Ökostrom-Versorgers EWS Schönau als Hauptrednerin bei der Kundgebung. Sie verwies insbesondere darauf, dass eine längere Laufzeit für die Atomkraftwerke den Ausbau der erneuerbaren Energien behindere. Der sofortigen Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft ist nötig und machbar. Verschiedene Informations- und Verpflegungsstände machten die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Event.



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