Storchenschutz im Ortenaukreis

 


Petra Rumpel, Geschäftsführerin des BUND-Kreisverbands Ortenau und Leiterin des BUND-Umweltzentrums in Offenburg berichtet: Im Ortenaukreis brüteten 2008 so viele Storchenpaare wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Allein im Umkreis von 25 Kilome-tern um Offenburg gibt es vier Nester: In Gengenbach, in Biberach und zwei in Offen-burg selbst.

Bei Biberach hatte der BUND die ursprünglich geplante Ersatzmaßnahme für einen Straßenausbau als unzureichend kritisiert. Jetzt wird das Vorhaben verwirklicht, eine Feuchtwiese zum "Storchenparadies" auszubauen. Dazu wird die Nutzung extensiviert und es werden kleine Senken anlegt, in denen sich das Wasser länger hält – und noch einiges mehr.

Die BUND-Ortsgruppe Vorderes Kinzigtal pflegt Feuchtbiotope, die auch Störchen als Nahrungsplatz zugute kommen können.



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