Beide Falter sind häufig auf blütenreichen, extensiven Wiesen zu finden. Sie haben ein hohes Nektarbedürfnis, weshalb sie Flockenblumen, Witwenblumen und Skabiosen be-vorzugen. Die Raupen beider Arten leben an verschiedenen Süßgräsern, doch es gibt Unterschiede: Das Schachbrett benötigt zur Eiablage im Juni/Anfang Juli noch ungemäh-te Stellen, das Große Ochsenauge legt seine Eier hingegen in die frisch gemähten Berei-che hinein. Beide gemeinsam nutzen die noch ungemähten Bereiche als "Tankstellen". Werden die Wiesen zu stark gedüngt oder aber gar nicht mehr gemäht, nimmt ihr Blü-tenreichtum und damit die Eignung für die Falter sehr rasch ab. Gleiches gilt aber auch für das Mulchen und/oder Nichtabräumen des Mähguts. Zu häufiger Schnitt unterbindet eine erfolgreiche Entwicklung der Larven. Benötigt werden ein- bis zweischürige Wiesen.