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Unglaubliche Verwandlung

Vom Ei zum Schmetterling – am Beispiel des Kleinen Fuchses lernen wir den Lebenszyklus eines Schmetterlings kennen. Der Kleine Fuchs ist ein häufig vorkommender Tagfalter, Futterpflanze der Raupen ist die Brennnessel. Er flattert schon an den ersten warmen Frühlingstagen durch die Natur, da er als Falter überwintert. Schmetterlinge können je nach Art in jedem Stadium überwintern. Einige wenige Arten wie Admiral, Taubenschwänzchen oder Postillon wandern wie Zugvögel jedes Jahr aus dem Mittelmeerraum zu uns ein.

Vom Ei zum Schmetterling

Eigelege auf Brennnessel; Bild: Walter Schön

Ei

Die Eier von Schmetterlingen werden oft an Stängeln oder Blattunterseiten der späteren Futterpflanzen abgelegt. Zwischen 50 bis 1 000 Eier legt ein Weibchen, doch nur aus den wenigsten wird ein Schmetterling.

Erwachsene Raupe; Bild: Walter Schön

Raupe

Nach ein bis drei Wochen schlüpft die noch kleine, nimmersatte Raupe. Bis sie ihre endgültige Größe erreicht, häutet sie sich mehrmals. Nach vier bis acht Wochen sucht sich die Raupe einen geeigneten Platz und wird in einer letzten Häutung zur starren Puppe

Puppen an Brennnesselstängel; Foto: Walter Schön

Puppe

In diesem Stadium, das ungefähr eine bis vier Wochen dauern kann, geschieht die wunderbare Verwandlung zum Schmetterling. Die Raupenorgane lösen sich auf und formen unter der Puppenhülle in Schmetterlingsorgane um.

Kleiner Fuchs auf Schneeglöckchen; Bild: Walter Schön

Schmetterling

Der frisch geschlüpfte Schmetterling braucht noch einige Stunden Zeit, um seine Flügel aufzupumpen und auszuspannen.



Foto: eyewire, Fotalia.com
Foto: Swetlana Wall, Foalia.com

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