Der BUND Baden-Württemberg hat den einwandernden und sich ausbreitenden Biber von Anfang an unterstützt, indem er die Öffentlichkeit informiert und die Landesverwal-tung in Sachen Bibermanagement beraten hat. Die Pionierarbeit wird deutlich in der BUND-Broschüre „Den Biber willkommen heißen“ von 2003 (nur noch als pdf erhält-lich). Etliche Biberberater und -beraterinnen kommen aus den Reihen des BUND, womit sich der BUND am landesweiten Bibermanagement beteiligt. Vorrangiges Thema war und ist bei den Aktivitäten des BUND die Entschärfung von Konflikten, die durch die Verände-rung von Gewässer- und Ufergestalt durch den Biber entstehen (Vernässung, Uferein-brüche, Fraßschäden).
Im Jahr 2011 hat der BUND-Landesvorstand ein Positionspapier verabschiedet, in dem die wichtigsten Forderungen und Vorschläge des BUND für den Umgang mit dem Biber und die Förderung von Gewässerrandstreifen enthalten sind. Unter Anderem schlägt der BUND darin eine landesweite Facharbeitsgruppe "Biber und Gewässerrandstreifen" vor, bestehend aus Behörden, Biberbeauftragten und Verbänden.
Auch bei den Jüngsten wirbt der BUND für den sympathischen "Meister Bockert" bei Ferienprogrammen und Aktionstagen - mit vielen kindgerechten Informationen und Spielideen in seinem Rundbrief für KindergruppenleiterInnen.