<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>www.bund-bawue.de: Pressemitteilungen</title>
		<link>http://www.bund-bawue.de/</link>
		<description>BUND Pressemitteilungen</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>www.bund-bawue.de: Pressemitteilungen</title>
			<url>http://www.bund-bawue.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.bund-bawue.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>BUND Pressemitteilungen</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 14:12:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Menschen schützen, nicht Messstellen: Feinstaub trübt Jahresbilanz</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/menschen-schuetzen-nicht-messstellen-feinstaub-truebt-jahresbilanz/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=00c32859c4</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Im ersten Jahr hat die grün-rote Landesregierung einige wichtige Weichenstellungen für eine umwelt- und klimagerechte Mobilität vorgenommen“, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß anlässlich der Vorlage der ersten Jahresbilanz des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur, „als schwarzer Fleck trübt allerdings die Feinstaubbekämpfung die bisherige Arbeit des Verkehrsministeriums. Die schlechten Feinstaubwerte und die hohen Stickoxidwerte insbesondere in Stuttgart sind das Resultat der bisherigen Laissez-faire-Politik. Grün-Rot setzt bedauerlicherweise das unzureichende Stückwerk der alten Landesregierung fort.“ Jüngstes Beispiel sei die Posse um eine sogenannte Pförtnerampel am Stuttgarter Neckartor, die allein das Ziel habe, die Belastungen an der Messstelle – aber nicht grundsätzlich – zu reduzieren. „Das ist eine reine Lachnummer – schließlich müssen die Bürgerinnen und Bürger vor dem Feinstaub geschützt werden und nicht die Messstelle“, so Frieß.</p>
<p class="bodytext">„Wir vermissen wegweisende Weichenstellungen zur schärferen Bekämpfung des gesundheitsschädlichen Feinstaubs. Die Umweltzonen im ganzen Land auf Grün zu stellen, ist nur ein erster Schritt, der durch weitere Maßnahmen dringend ergänzt werden muss“, sagte der BUND-Landesgeschäftsführer. So müsse der derzeitige Flickenteppich der Umweltzonen mit lokal sehr unterschiedlichen Regelungen bereinigt werden. Dringend müssten einheitliche Umweltzonen für ganze Regionen und Großräume eingeführt werden, die auch alle überörtlichen Straßen umfassen. Auch beim Tempolimit müsse die Landesregierung umdenken. „Hauptverkehrsstraßen dürfen kein Tabu sein. Unsere Forderung ist, dass in feinstaubbelasteten Gebieten auf innerörtlichen Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen maximal Tempo 40 und auf Autobahnen maximal Tempo 100 gefahren werden darf“, erklärte Frieß.</p>
<p class="bodytext">Auch gehe es darum, den städtischen Autoverkehr generell zu reduzieren. Die Landesregierung müsse mehr Mittel zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs zur Verfügung stellen, beispielsweise für die Umwandlung von Autofahrspuren in Radwege.</p>
<p class="bodytext">Überfällig sei auch eine landesrechtliche Regelung für eine verbindliche Filterpflicht bei Baumaschinen. „Bisher gilt die Filterpflicht für Baumaschinen nur für die Großbaustelle Stuttgart 21. Dabei sind die vorwiegend in Innenstädten eingesetzten Geräte in allen Städten und Gemeinden ein großes Problem“, so Frieß, „wir erwarten, dass die grün-rote Landesregierung eine solche Regelung landesweit zügig umsetzt.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BUND verleiht Gütesiegel an Luisenklinik</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-verleiht-guetesiegel-an-luisenklinik/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=5113ad9dec</link>
			<description>BUND-Siegel für klugen Energiemix aus Wärmedämmung, Photovoltaik, Holzpellets und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit der Auszeichnung „Energie sparendes Krankenhaus“ würdigt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bundesweit Kliniken, die ihren Energieverbrauch besonders deutlich senken, denn dadurch schützen sie das Klima. Die Luisenklinik erhielt 2007 zum ersten Mal das Siegel vom BUND, das für fünf Jahre vergeben wird.</p>
<p class="bodytext">Das Motto der Klinik heißt, Gebäude sowie technische Anlagen energetisch optimieren und dabei ökologisch unbedenkliche Materialien verwenden. Damit hat die Einrichtung trotz gestiegener Bettenzahl weitere 32,7% an klimaschädlichen Emissionen vermieden. Das entspricht erneut 137 Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2). Seit 2004 sind es sogar 421 Tonnen CO2 weniger.</p>
<p class="bodytext">Die Luisenklinik ist eine von der Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Gesundheitsforschung AG geführte Fachklinik. Seit ihrer Gründung Anfang der 1990er Jahre hat sie sich durch das Engagement für den Klimaschutz hervorgetan. Mittlerweile betreibt das Haus unter anderem drei Photovoltaikanlagen mit einer gesamten Leistung von 104 kWp, ein Blockheizkraftwerk mit 50 kW elektrischer und 80 kW thermischer Leistung und eine Holzpelletheizung, die bis zu 70% des Bedarfs für Heizung und Warmwasser deckt. Zusätzlich sind die Gebäude zum Teil komplett wärmegedämmt, die Beleuchtung ist großflächig auf LED-Technik umgestellt worden. Die seit 2004 eingesparte Energiemenge entspricht dem Verbrauch von fünfzig Einfamilienhäusern.</p>
<p class="bodytext">Bei der Übergabe der Auszeichnung erklärte Berthold Frieß, Landesgeschäftsführer des BUND Baden-Württemberg: „Mit den Maßnahmen zeigt die Luisenklinik, dass sie erfolgreich ein nachhaltiges Konzept für den Klimaschutz umsetzt. Zusätzlich zu den bereits hervorragenden Einsparungen hat das Haus sehr eindrücklich nachgewiesen, dass es erneut die hohen BUND-Kriterien erfüllt. Deshalb erhält sie eine Verlängerung des Gütesiegels „Energie sparendes Krankenhaus“. </p>
<p class="bodytext">„Die Luisenklinik beweist, dass es sich im harten Wettbewerb der Krankenhäuser lohnt, zusätzliches Engagement zu zeigen“, betonte Ministerialdirektor Helmfried Meinel vom baden-württembergischen Umweltministerium, „dass die Klinik in den Klimaschutz investiert, kommt allen zugute, der Region und über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus.“</p>
<p class="bodytext">Hoch erfreut über die erneute Auszeichnung war Sven Wahl, Vorstandsvorsitzender der Luisenklinik: „ Wir danken dem BUND für die Anerkennung unserer Leistungen. Das Handeln der Luisenklinik ist allerdings nicht ausschließlich altruistisch. Wir sehen, dass es sich auch monetär lohnt, in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Wir spüren die steigenden Energiepreise eindeutig. Aber unsere Aktivitäten zahlen sich aus.“</p>
<p class="bodytext">Der BUND verleiht seit über zehn Jahren das begehrte Zertifikat „Energie sparendes Krankenhaus“. Neben den Einsparungen muss die Einrichtung ein Energiemanagement nachweisen. Das heißt, die Klinik misst und analysiert den Energieverbrauch. Dementsprechend plant sie Einsparmaßnahmen und setzt diese um. </p>
<p class="bodytext">Bundesweit haben bislang 35 Krankenhäuser die hohen BUND-Kriterien erfüllt. Die Luisenklinik wurde 2007 als zweites Krankenhaus in Baden-Württemberg prämiert. Mittlerweile sind&nbsp; landesweit sechs Kliniken ausgezeichnet. Alle Beispiele zeigen, dass sich der Energiebedarf mit einem intelligenten Konzept drastisch reduzieren lässt, Energieeffizienz auch in ressourcenintensiven Unternehmen möglich ist und der Einsatz von erneuerbarer Energie voranschreitet. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Windkraft: Die Zeit des Handelns ist gekommen</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/windkraft-die-zeit-des-handelns-ist-gekommen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=aea9f35755</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Es ist gut, dass die Änderung des Landesplanungsgesetzes nun beschlossen ist“, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß, „das Landesplanungsgesetz bietet eine gute Planungsgrundlage für Regionalverbände, Kommunen, Bürgerenergiegenossenschaften und andere Investoren.“ Frieß betonte, dass der Ausbau der Windenergie auch in Baden-Württemberg für die Energiewende unerlässlich ist. „Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt muss im Sinne des Gesetzes gehandelt werden“, unterstrich Frieß.</p>
<p class="bodytext">Der mit der Änderung des Landesplanungsgesetzes in Kraft tretende Windkrafterlass ist eine wichtige Handlungsanleitung für einen möglichst konsistenten Ausbau der Windenergie. „Obwohl der Erlass nur für Behörden verbindlich ist, erwarten wir, dass sich auch die Kommunen, denen beim Ausbau der Windenergie eine wichtige Rolle zukommen wird, daran orientieren“, so Berthold Frieß. Der BUND-Landesgeschäftsführer betonte, dass die Bürger in jedem Fall frühzeitig und verbindlich in Planungsprozesse einbezogen werden müssen. „Es darf keine Windkraft ohne Bürgerbeteiligung geben“, so Frieß.</p>
<p class="bodytext">Besonders wichtig sei, dass der Ausbau in naturverträglicher Weise erfolgt. „Es muss gründlich geprüft werden, welche Gefährdungen durch den Bau und Betrieb der Windkrafträder gegeben sind“, fordert Frieß. Mängel bestehen hier nach Ansicht des BUND bei den angekündigten Erhebungen zu landesweit bedeutsamen Zugkorridoren für Vögel und Fledermäuse durch die LUBW. „Für den naturverträglichen Ausbau der Windkraft sind diese Korridore wichtige Planungsparameter. Hier darf die Landesregierung nicht zurückrudern, im Gegenteil: Es müssen möglichst bald Ergebnisse vorgelegt werden“, so der BUND-Landesgeschäftsführer.</p>
<p class="bodytext">Auch der Schutz von Wäldern, die älter als 120 Jahre sind, fehlt im Windkrafterlass. „Diese alten Wälder sind aufgrund ihrer Artenvielfalt besonders schützenswert“, erläutert Berthold Frieß, „sie müssen als Ausschlussgebiete definiert werden, da sie vielen geschützten Vogel- und Fledermausarten als Lebensraum dienen.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieeinsparung und Effizienz stärker in den Fokus nehmen</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/energieeinsparung-und-effizienz-staerker-in-den-fokus-nehmen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=430d3cf16b</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg zu einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Grundsätzlich hat die Landesregierung viele gute Ansätze gezeigt“, erklärte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender zur Bilanz der Landesregierung über ein Jahr grün-rote Energiepolitik. Insbesondere für die Windenergie seien die Rahmenbedingungen für einen forcierten Ausbau geschaffen worden. In Sachen Energieeinsparung und Energieeffizienz fehlen dagegen bislang konkrete Schritte. „Die Landesregierung darf hier nicht auf Vorgaben und Maßnahmenpakete anderer politischen Ebenen warten, sondern muss verstärkt eigene Programme entwickeln. Ein Energieeinsparprogramm für private Haushalte, Gutscheinprogramme für die Anschaffung von hocheffizienten Geräten oder ein verstärkter Dialog mit Unternehmen in Sachen Energieeinsparung sind mögliche Beispiele“, erläuterte Dahlbender.</p>
<p class="bodytext">Auch in Sachen Klimaschutz gebe es seitens der Landesregierung gute Ansätze. „Wir sind gespannt auf die Vorlage des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes. Wir erwarten darin auch Aussagen zur klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilität, denn zur Energie- und Klimapolitik aus einem Guss muss die Mobilität als eines der zentralen Handlungsfelder mit einbezogen werden. Immerhin stammt rund ein Drittel des Kohlendioxidausstoßes aus dem Verkehrssektor“, betont Brigitte Dahlbender.</p>
<p class="bodytext">Für eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik müssen die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt werden. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien alleine reicht nicht, um die Klimaschutzziele zu erreichen und den Atomausstieg unumkehrbar zu machen. Mit dem gleichen Nachdruck müssen Energieeinsparung und Energieeffizienz von der Landesregierung angegangen werden“, so Dahlbender.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 13:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ökologischer und sozialer Quantensprung</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/oekologischer-und-sozialer-quantensprung/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=54dfd8e412</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Die zukünftige FSC-Zertifizierung bedeutet für den Staatswald einen Quantensprung im Vergleich zur bisherigen PEFC-Zertifizierung“, sagte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender anlässlich des Einstiegs der Landesregierung in den Zertifizierungsprozess, „die ökologischen und sozialen Standards werden zukünftig deutlich höher sein als bisher.“ Insbesondere sei der Beitrag von FSC-zertifizierten Wäldern zum Erhalt der Biodiversität von großer Bedeutung. „In FSC-Wäldern bleiben bestimmte Gebiete unbewirtschaftet, damit man Informationen über die natürliche Waldentwicklung erhält“, erläutert die BUND-Landesvorsitzende, „zudem wird Alt- und Totholz stehengelassen. Es dient zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als Biotop und ist ein unerlässlicher Bestandteil der nachhaltigen, naturnahen Waldwirtschaft.“</p>
<p class="bodytext">Brigitte Dahlbender betonte, dass die FSC-Zertifizierung dem Staatswald auch wirtschaftliche Vorteile bringt. „FSC ist das bei weitem bekannteste und marktgängigste Label für nachhaltige Waldwirtschaft“, so Dahlbender, „mit der Zertifizierung sorgt das Land dafür, dass Holz aus baden-württembergischen Wäldern besser vermarktet werden kann.“ Mit der Entscheidung für FSC habe die Regierung sowohl die Interessen des Landes als auch der Verbraucher unter einen Hut gebracht.</p>
<p class="bodytext">Im Hinblick auf die Kritik der Forstkammer an der geplanten FSC-Zertifizierung sagte Brigitte Dahlbender: „Es ist schade, dass die Forstkammer ihre Energien für ein kleinteiliges, von parteipolitischen Interessen und Ideologien gelenktes Scheingefecht verwendet. Es wäre viel nützlicher, wenn private und kommunale Waldbesitzer gemeinsam mit dem Staatsforst an einer möglichst flächendeckenden FSC-Zertifizierung des baden-württembergischen Waldes arbeiten würden.“ Dies würde den Wettbewerbsnachteil mindern, den Baden-Württemberg derzeit aufgrund der fehlenden Zertifizierung gegenüber anderen Bundesländern hat.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsam für den Biotopverbund</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/gemeinsam-fuer-den-biotopverbund/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=873bb8caaa</link>
			<description>Der BUND und die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)  haben am heutigen Freitag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Der Biotopverbund ist das wichtigste Mittel, um die Wildkatze in ganz Deutschland wieder heimisch zu machen und vielen anderen wild lebenden Tieren ihre Lebensräume zu sichern“ sagt BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß bei der Begrüßung zur Regionalkonferenz „Vernetzter Kaiserstuhl: Grüne Wege für Wildkatze &amp; Co“.&nbsp; „Der Generalwildwegeplan muss unter anderem in die Regionalplanung Südlicher Oberrhein integriert werden“, so Frieß weiter. Dies sei die Grundlage, um planerisch sicherzustellen, dass seltene und anspruchsvolle Arten wie die Wildkatze sich weiter verbreiten können.<br />Die Regionalkonferenz unter Teilnahme von Vertretern verschiedener Interessengruppen aus Naturschutz, Landwirtschaft, Straßenbau, Jagd und Forstwirtschaft soll zeigen, dass der Aufbau eines interessenübergreifenden Netzwerks zur Realisierung des Generalwildwegeplans führen kann. Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten und internationalen Informations- und Kommunikationskampagne „Biotopvernetzung – Netze des Lebens“, die durch das Programm Life+ der EU gefördert wird.</p>
<p class="bodytext">Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, sagt in ihrem Grußwort: „Ich freue mich über die heutige Regionalkonferenz, die dazu dient, gemeinsam mit allen Akteuren die Potenziale der Region Kaiserstuhl zur Vernetzung von Lebensräumen am Beispiel der Wildkatze zu erörtern und Lösungsvorschläge zu deren Umsetzung zu erarbeiten. Die drei Fachbereiche Straße, Schiene und&nbsp; Regionalplanung&nbsp; des MVI sind eng mit der Thematik der heutigen Konferenz verbunden.&nbsp; Mir ist es ein großes Anliegen, dass sich das Ministerium mit der Umsetzung der Themen Wildtierkorridore und Generalwildwegeplan intensiv befasst und hierbei eine Schlüsselrolle einnimmt.“ Erfreulich sei in diesem&nbsp; Zusammenhang, dass Ende Februar auf Bundesebene mit der Verabschiedung des Bundesprogramms Wiedervernetzung ein wichtiges Signal für die Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt gesetzt worden ist.</p>
<p class="bodytext">Die Wildkatze als Symboltier des Biotopverbunds galt in Baden-Württemberg fast 100 Jahre als ausgestorben – seit ein paar Jahren ist sie zurück. Sie wurde anhand von Totfunden und durch die Lockstockmethode wieder nachgewiesen. Doch die einzelgängerisch lebenden Tiere finden nicht zueinander. Straßen und Schienenwege, Siedlungen und Gewerbegebiete tragen dazu bei, dass die Landschaft immer stärker zerschnitten wird. Die&nbsp; Lebensräume von Wildtieren müssen aber miteinander vernetzt werden, weil nur so der genetische Austausch gesichert werden kann.</p>
<p class="bodytext">Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) koordiniert das Wildkatzenmonitoring in Baden-Württemberg und untersucht in einem Forschungsprojekt das Verhalten der Wildkatze in der Region Kaiserstuhl. Hierzu wurden in den vergangenen drei Jahren insgesamt 21 Wildkatzen gefangen und mit einem Halsbandsender versehen. Die ersten Auswertungen zeigen, dass insbesondere Straßen eine Barriere und eine tödliche&nbsp; Bedrohung für die Wildkatze darstellen. Schon drei der besenderten Wildkatzen sind dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen.</p>
<p class="bodytext">„Es ist erfreulich, dass die sonst nur in größeren Waldgebieten lebende Wildkatze im Bereich der Rheinauen und des Kaiserstuhls in so großer Zahl vorkommt. Diese Situation ist in Zukunft aber nur zu erhalten, wenn die restlichen Waldflächen erhalten und die Gefährdung durch Straßen reduziert wird“, sagt Dr. Rudolf Suchant, Leiter des Arbeitsbereichs Wildtierökologie in der FVA.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Garten für Schmetterlinge</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/ein-garten-fuer-schmetterlinge/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=67b415c316</link>
			<description>Am heutigen Freitag wird die Landesgartenschau in Nagold offiziell eröffnet. Auch der BUND ist mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Schmetterlinge sind nicht nur sehr schöne Tiere, sondern auch Indikatoren für die Intaktheit eines Ökosystems und die Artenvielfalt in einem Biotop“, erläuterte BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß anlässlich der Eröffnung, „leider müssen wir feststellen, dass die Schmetterlinge in Baden-Württemberg weniger geworden sind.“</p>
<p class="bodytext">Der BUND möchte während der Landesgartenschau eine kleine Oase für die bedrohten Tagfalter schaffen. Auf dem BUND-Gelände finden die Schmetterlinge einen nektarreichen Garten vor, während sich die Besucher darüber informieren können, wie sie den Tagfaltern und anderen Insekten in ihrem eigenen Garten helfen können. Das Gelände ist auch Treffpunkt für die Veranstaltungen verschiedener Naturschutzorganisationen. Das BUND-Gelände ist im Riedbrunnenpark direkt an der Waldach zu finden. Betreut wird der Auftritt vom BUND-Ortsverband Nagold.</p>
<p class="bodytext">An den Wochenenden bietet der BUND zahlreiche Informations- und Mitmach-Veranstaltungen an. Vom 5. bis 11. Mai geht es um Naturkunst mit Steinen, am 16. und 17. Juni, am 21. und 22. Juli sowie am, 16. September heißt es „Erlebnismalen für Jung und Alt“, am 24. Juni wird über klimafreundliche Ernährung informiert. Am 30. Juni steigt im Landkreispavillon ein großer Schmetterlingstag. Der August wiederum steht ganz im Zeichen der Amphibien: Am 12., 19. und 25. August informiert der BUND über Unken und Kröten. Zuvor erfährt man noch Spannendes beim Seidenraupenwochenende am 4. und 5. August. Am 26. August findet in der Forstkugel eine Pilzausstellung statt.<br />Für Kinder bietet der BUND im Rahmen des Projektes „Grünes Klassenzimmer“ spannende Schulstunden zum Thema Schmetterlinge.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EnBW muss aus der Atomkraft aussteigen</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/enbw-muss-aus-der-atomkraft-aussteigen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=ea451ae9b9</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anlässlich des 26. Jahrestags der Atomkatastrophe von Tschernobyl erneuert der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg die Warnung vor den Gefahren der noch laufenden Atomkraftwerke. „Atomkraftwerke bergen unabsehbare Risiken für Mensch und Umwelt, wie die atomaren Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima deutlich vor Augen geführt haben. Die Folgen werden noch viele nachfolgende Generationen zu tragen haben“, so Berthold Frieß, Landesgeschäftsfüh-rer des BUND.</p>
<p class="bodytext">Die in Baden-Württemberg betriebenen AKW Philippsburg 2 und Neckarwestheim 2 stehen in unmittelbarer Nähe der Ballungsräume Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim und sollen noch bis 2019 bzw. Ende 2022 laufen. „Die Pannenserie der vergangenen Monate zeigt ein-mal mehr, dass die Hochrisikotechnologie Atomkraft nicht beherrschbar ist und ein Unfall auch bei uns eintreten kann“ erläutert Frieß. Wie Mitte März bekannt geworden war, waren zwei vom Betreiber EnBW gemeldete Pannen im AKW Philippsburg 2 schwerwiegender als ursprünglich gemeldet. Auch im AKW Neckarwestheim 2 wurde bei Kontrollarbeiten im März ein rostendes Atommüllfass entdeckt, das mit radioaktivem Schlamm befüllt war. „So-lange die Atomkraftwerke betrieben werden, müssen die bestmöglichen Sicherheitsvorkeh-rungen getroffen werden. Analysen zeigen, dass beide Atomkraftwerke Mängel aufweisen, weshalb verbindliche Sicherheitsnachrüstungen angeordnet wurden. Diese dürfen nun nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden“, erklärt Frieß und fordert die Atomauf-sicht auf, diesbezüglich aktiv zu werden.</p>
<p class="bodytext">An die EnBW, die am 26. April ihre Jahreshauptversammlung durchführt, richtet der BUND die Erwartung, dass der Konzern endlich in eine nachhaltige Energieversorgung investiert. „Wir erwarten deutlich mehr Investitionen in dezentrale Anlagen mit Erneuerbaren Energie-trägern, Angebote zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerungen bei den Kunden und einen Ausstieg aus umwelt- und klimaschädlichen Atom- und Kohlekraftwerken“, fordert der BUND-Landesgeschäftsführer, „bislang ist dazu bei der EnBW leider keine klare Strate-gie zu erkennen“. Zu einer solchen Strategie gehört nach der Überzeugung des BUND auch der Ausstieg der EnBW aus der Beteiligung an dem französischen Pannenreaktor Fessen-heim in der Nähe von Freiburg.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Freie Bahn für Wildkatze &amp; Co. </title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/freie-bahn-fuer-wildkatze-co/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=2584ed2ca3</link>
			<description>Der Ministerrat hat heute beschlossen, dass der Fachplan „Landesweiter Biotopverbund“ künftig in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Die landesweite Verknüpfung der wichtigsten naturnahen Lebensräume und seltenen Biotoptypen kommt viel zu langsam voran“, kritisiert BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender, „das Land ist seit 10 Jahren gesetzlich verpflichtet, den landesweiten Biotopverbund zu schaffen. In der Realität ist bislang jedoch fast nichts passiert.“ Wilden Tieren und Pflanzen in Baden-Württemberg droht zunehmend die Verinselung und im Extremfall das Aussterben. Personalengpässe in der Naturschutzverwaltung haben bereits die Erstellung der Planungsgrundlagen um mehrere Jahre verzögert. „Wir freuen uns, dass die grün-rote Landesregierung immerhin ein erstes Zeichen gesetzt hat, indem sie das Thema in den Koalitionsvertrag aufgenommen und heute einen Beschluss zur Raumplanung gefasst hat. Jetzt müssen jedoch Taten folgen, die auch draußen in der Landschaft erkennbar sind und Wirkung entfalten“, sagte Dahlbender.</p>
<p class="bodytext">Bisher fehlt jedoch eine Zusage der Landesregierung, den landesweiten Biotopverbund zügig umzusetzen und rechtlich zu sichern. „Wir brauchen ein Landesprogramm für den landesweiten Biotopverbund. Dieses Programm muss anhand der vorliegenden Planungen Fehl- und Konfliktstellen analysieren und festlegen, wie und bis wann sie behoben werden sollen“, fordert Brigitte Dahlbender, „diese Aufgabe darf nicht den ohnehin klammen Kommunen und Naturschutzverbänden aufgehalst werden. Denn dann bleibt das Netz dünn und löchrig, und Wildkatze und Rebhuhn, Wechselkröte und Schwalbenschwanz fallen durch.“ Das Potenzial aller vorhandenen Mittel von der Flurneuordnung bis zur Straßenbauverwaltung, vom Ökokonto bis zum Vertragsnaturschutz müsse dargestellt und bei Bedarf durch zusätzliche Landesmittel ergänzt werden.<br /><br />Hintergrund:<br /><br />Der Biotopverbund ist ein wesentliches Instrument für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Er besteht aus zusammenhängenden Kern- und Verbindungsflächen sowie Verbindungselementen, die eine grüne Infrastruktur über und neben die „graue“ Infrastruktur (Straßen, Bahntrassen, Siedlungen) legen und wildlebenden Tieren und Pflanzen eine ungehinderte Fortbewegung ermöglichen. Konkret können Elemente des Biotopverbunds beispielsweise aus extensiv bewirtschafteten Wiesen, naturnahen Waldbeständen und -rändern, Heckenzügen, Brachestreifen, Wildkrautäckern und Staudensäumen bestehen. Wichtig ist neben der räumlichen auch die zeitliche Kontinuität: Die Verbindungselemente dürfen nicht nach wenigen Jahren wieder unter Beton oder Ackerland verschwinden. Laut der nationalen Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung hätte der Biotopverbund bereits 2010 fertiggestellt sein sollen.<br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Transparenz im Mittleren Schlossgarten </title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/transparenz-im-mittleren-schlossgarten/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=fc34e3932e</link>
			<description>Der BUND, Landesverband Baden-Württemberg, erinnert am internationalen Tag des Baumes an die Rodung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Bäume, insbesondere alte Bäume sind in Baden-Württemberg seltener geworden“, sagte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender anlässlich des internationalen Tages des Baumes am 25. April, „dabei sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil des Ökosystems und leisten einen besonders großen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität.“ Aus diesem Grund setzt sich der BUND für den Erhalt alter Baumbestände ein, sowohl in den Wäldern als auch in städtischen Parks. Gerade hier haben große, alte Bäume wichtige Funktionen bei der Bereitstellung von Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie bei der Luftreinhaltung.</p>
<p class="bodytext">„Umso problematischer ist die Rodung des Mittleren Schlossgartens, der mit seinen alten Bäumen ein wichtiger Bestandteil der grünen Lunge Stuttgarts war“, erinnert Brigitte Dahlbender an die Baumfällungen im Zusammenhang mit dem Projekt „Stuttgart 21“ vor rund zwei Monaten. Da die alten Bäume ein wichtiger Lebensraum geschützter Tierarten (Juchtenkäfer, Fledermäuse, Hohltauben) waren, trage die Bahn hier eine besondere Verantwortung. Der BUND fordert seit der Fällung dieser Bäume die Offenlegung der ökologischen Baubegleitung. Dies ist bis heute nicht erfolgt, zuletzt hatte das Eisenbahn-Bundesamt einen entsprechenden Antrag des BUND-Landesverbandes Baden-Württemberg abgelehnt.</p>
<p class="bodytext">„Die Bäume im Stuttgarter Schlossgarten bringt uns zwar niemand mehr zurück, aber die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht Informationen darüber, was genau im Februar im Schlossgarten passiert ist“, sagte Brigitte Dahlbender, „leider hat sich das Eisenbahn-Bundesamt aber dazu entschlossen, die Unterlagen unter Verschluss zu halten, so dass wir die Veröffentlichung auf dem Rechtsweg erwirken müssen.“</p>
<p class="bodytext">Der BUND hat in diesem Sinne Widerspruch gegen den Bescheid des Eisenbahn-Bundesamtes eingelegt und parallel einen Antrag auf Akteneinsicht bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gestellt. „Der Bahn und dem Eisenbahn-Bundesamt müsste eigentlich daran gelegen sein, die Abläufe möglichst transparent zu gestalten. Stattdessen wird auf eine völlig unverständliche Geheimniskrämerei gesetzt“, so Brigitte Dahlbender.</p>
<p class="bodytext">Die BUND-Landesvorsitzende erinnerte daran, dass die ökologische Baubegleitung von „Stuttgart 21“ bislang vollständig versagt hätte. „Es wurden Bäume gefällt, die nachweislich vom streng geschützten Juchtenkäfer besiedelt waren, und zuletzt hat man im fortgeschrittenen Stadium der Abrissarbeiten an der ehemaligen Bundesbahndirektion brütende Turmfalken gefunden“, sagte Dahlbender, „eine ökologische Baubegleitung sieht anders aus.“</p>
<p class="bodytext">Von der Landesregierung erwartet der BUND die effizientere Kontrolle der Bauarbeiten im Zusammenhang mit „Stuttgart 21“. „Statt symbolischer Baumpflanz-Aktionen sollte sich die Regierung am Tag des Baumes lieber für die Einhaltung der gesetzlich festgelegten ökologischen Mindeststandards bei Stuttgart 21 einsetzen“, so Brigitte Dahlbender, „damit wäre den Bäumen besser gedient.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nationalpark – ein starkes Stück Baden-Württemberg </title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/nationalpark-ein-starkes-stueck-baden-wuerttemberg/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=f4a15b2844</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, verabschiedet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bei seiner jährlichen Delegiertenversammlung in Bad Boll hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., eine Resolution für die Einrichtung eines Nationalparks im nördlichen Schwarzwald verabschiedet.</p>
<p class="bodytext">„Der Nationalpark Schwarzwald würde in der Region und in ganz Baden-Württemberg enorme Strahlkraft entwickeln”, sagte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender vor den Delegierten, „sowohl die Natur als auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort würden deutlich von dem Schutzgebiet profitieren.”<br />Für den Erhalt und die Entwicklung der Natur sei der Nationalpark besonders wichtig, da biologische Prozesse nur in einem dauerhaft unbewirtschafteten Areal ungestört ablaufen können. „Wir brauchen in Baden-Württemberg einen Ort, wo Natur noch Natur sein darf”, so Brigitte Dahlbender. Da in einem sich selbst überlassenen Wald mit viel Alt- und Totholz eine nachweisbar größere Artenvielfalt herrscht als in Wirtschaftswäldern, sei ein Nationalpark ein wichtiger Faktor beim Erhalt der Biodiversität.</p>
<p class="bodytext">Walter Appenzeller, Vorsitzender des BUND-Regionalverbandes Nordschwarzwald und Initiant der Resolution, betonte, dass seine Region mit dem Nationalpark gut fahren werde. „Die Impulse für die Wirtschaft vor Ort wären bedeutend, insbesondere für den Tourismus und für eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft”, so Appenzeller, „die Marke Schwarzwald würde dauerhaft gestärkt.” Der BUND-Regionalvorsitzende erläuterte, dass der nördliche Schwarzwald der ideale Suchraum für den baden-württembergischen Nationalpark ist. „Nur hier im Schwarzwald gibt es noch ausreichend große unzerschnittene Flächen, die sich in staatlichem Besitz befinden”, sagte Appenzeller, „unsere unverwechselbare Mittelgebirgslandschaft mit ihren Grinden und Karseen würde durch den Nationalpark weiter aufgewertet.”</p>
<p class="bodytext">Brigitte Dahlbender betonte, dass es besonders wichtig sei, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in der Diskussion zu überzeugen. „Die Beteiligten müssen gemeinsam einen offenen Dialog über Vor- und Nachteile des Nationalparks führen”, sagte Dahlbender, „einen Nationalpark ohne die Anwohnerinnen und Anwohner und ohne die regionale Wirtschaft kann es nicht geben.” Zugleich warnte Dahlbender davor, die Debatte um den Nationalpark für parteipolitische Scharmützel und Racheakte zu missbrauchen. Die BUND-Landesvorsitzende unterstrich, dass der Nationalpark Schwarzwald als Entwicklungsnationalpark vorgesehen ist, der in einem Zeitraum von 20 bis 30 Jahren schrittweise aus der forstwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen wird. „Das lässt den holzverarbeitenden Unternehmen ausreichend Zeit, um sich auf den Nationalpark einzustellen”, so Dahlbender. Die Landesregierung forderte Brigitte Dahlbender auf, ausreichend Mittel für den künftigen Nationalpark bereitzustellen. „Der Nationalpark Schwarzwald braucht eine attraktive Infrastruktur, deren Ausbau nicht zu Lasten anderer Naturschutzprojekte gehen darf”, so die BUND-Landesvorsitzende. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grips statt Beton</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/grips-statt-beton/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=d92f2330dd</link>
			<description>Der BUND kritisiert die Position des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertages zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Die IHK stellt mit ihren Äußerungen zur Straßenbaupolitik unter Beweis, dass sie das Grundprinzip von Verkehrsflüssen nicht verstanden hat“, kommentierte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender die IHK-Forderung nach einem verstärkten Aus- und Neubau von Straßen, „es ist eine planerische Binsenweisheit, dass mehr Straßen mehr Verkehr generieren.“</p>
<p class="bodytext">Die BUND-Landesvorsitzende bezeichnete es als bedenklich, dass die IHK als Interessenvertreter der gesamten baden-württembergischen Wirtschaft auf das ewiggestrige Konzept zurückgreift, Verkehrsprobleme durch den Neubau von Straßen lösen zu wollen. „Der Verdacht liegt nahe, dass die IHK vor allem die Partikularinteressen einzelner Branchen und Unternehmen vertritt“, sagte Dahlbender, „denn die baden-württembergische Wirtschaft als Ganzes braucht vor allem eine nachhaltige Infrastruktur, um für die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Neue Straßen in einer der bereits am dichtesten bebauten Regionen Europas gehören nicht dazu.“</p>
<p class="bodytext">Brigitte Dahlbender forderte die Landesregierung auf, die zur Verfügung stehenden Mittel dort einzusetzen, wo sie dringend benötigt werden: Bei der Sanierung von Straßen und Brücken, beim Ausbau des ÖPNV und bei der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. „Es müssen Prioritäten gesetzt werden, und die liegen heute eindeutig auf der Förderung intelligenter, zukunftsorientierter und ökologisch vertretbarer Mobilität“, so die BUND-Landesvorsitzende.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erneuerbare Energien sind verlässliche Energielieferanten </title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/erneuerbare-energien-sind-verlaessliche-energielieferanten/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=1f7e56a242</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz, Landesverband Baden-Württemberg e.V., fordert: positiven...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Dass die Erneuerbaren Energien einen zunehmend größeren Teil der Energiebereitstellung auch in Baden-Württemberg übernehmen ist positiv für Umwelt- und Klimaschutz und zugleich auch für die regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, kommentiert Berthold Frieß, Landesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Baden-Württemberg (BUND), die heute vorgelegten vorläufigen Zahlen zur Energieversorgung. Obwohl die Wasserkraft im Vergleich zu den Vorjahren stark zurückgegangen ist und bei der Windenergie 2011 nur 6 Anlagen neu errichtet wurden ist der Anteil der Erneuerbaren Energien deutlich gestiegen. „Dies zeigt, dass die Erneuerbaren Energien insgesamt verlässliche Energielieferanten sind“, so Frieß und ergänzt, „wie Minister Untersteller setzen wir uns dafür ein, dass die ungenutzten Potenziale noch besser genutzt werden, soweit diese mit Natur- und Artenschutzbelangen vereinbar ist“.</p>
<p class="bodytext">Sorgenkind ist auch Sicht des BUND der Wärmesektor, da der Endenergieverbrauch zur Wärmebereitstellung nur aufgrund des milden Winterwetters gesunken ist. „Im Bereich der Wärmeversorgung braucht es mehr Engagement zur effizienten Energiebereitstellung, etwa durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder die Umstellung auf regenerative Energiequellen in Verbindung mit Nahwärmenetzen. Noch wichtiger sind Maßnahmen um den Energiebedarf zu reduzieren, also die energetische Sanierungsrate deutlich zu verbessern. Nur auf weiterhin milde Witterung zu hoffen wäre zu wenig“, formuliert Frieß seine Erwartungen an die Landesregierung.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachhaltigkeit muss zur Basis der Landespolitik werden</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/nachhaltigkeit-muss-zur-basis-der-landespolitik-werden/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=ba51ba7392</link>
			<description>BUND nimmt an der neuen Nachhaltigkeitsstrategie teil und fordert den echten politischen Willen zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Die neue Nachhaltigkeitsstrategie lässt eine deutliche Neuorientierung erkennen. Es ist der politische Wille erkennbar, dass das Thema Nachhaltigkeit vom Rand in die Mitte rückt und damit zur Basis der Landespolitik werden kann“, sagte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung, „deshalb hat sich der Landesvorstand des BUND dazu entschlossen, daran teilzunehmen.“ In den Vorjahren hatte der BUND als einer der größten Natur- und Umweltschutzverbände des Landes auf eine Beteiligung an dem Projekt der Landesregierung verzichtet.</p>
<p class="bodytext">Die wichtigste Errungenschaft der Neuauflage sind nach Ansicht des BUND die Einführung konkreter Ziele und darauf abgestimmter Indikatoren sowie die Erarbeitung von Aktionsprogrammen an Stelle der bisherigen kleinstteiligen Projekte. „Mit der Projektitis ist jetzt endlich Schluss, die neue Struktur gewährleistet die Überprüfbarkeit und Messbarkeit der Ergebnisse“, so Brigitte Dahlbender. Nach dem Monitoring wird im Jahr 2014 ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht werden. Darin werde man sehen können, ob die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie erste Erfolge zeitigt. Unter den geplanten Aktionsprogrammen sei das Programm für mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung besonders wichtig. „Damit kann die Energiewende konkret Gestalt annehmen“, sagt Brigitte Dahlbender.</p>
<p class="bodytext">Ebenfalls bedeutsam für die breite Akzeptanz der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Beteiligung der Zivilgesellschaft im Beirat für nachhaltige Entwicklung der Landesregierung. „Der frühere Nachhaltigkeitsbeirat war ausschließlich mit Wissenschaftlern besetzt und hatte mit der Nachhaltigkeitsstrategie überhaupt nichts zu tun“, erläutert Brigitte Dahlbender, „jetzt wird der Dialog endlich geöffnet, damit die Nachhaltigkeitsstrategie dort ankommt, wo sie hingehört: zu den Bürgerinnen und Bürgern.“</p>
<p class="bodytext">Die BUND-Landesvorsitzende ist zuversichtlich, dass durch die Begrenzung auf einige ausgewählte Themen und die Schaffung von lösungsorientierten Aktionsplänen Substanz in die Nachhaltigkeitsstrategie kommt. „Die Zeit der Hochglanzbroschüren ist vorbei“, so Dahlbender, „die neue Strategie ist auf Wirkung ausgelegt. Aber auch die neue Nachhaltigkeitsstrategie braucht politischen Mut, Konsequenz und Entschlossenheit in der Umsetzung, den der BUND von der Landesregierung erwartet. Wir werden spätestens in zwei Jahren sehen, ob die neue Nachhaltigkeitsstrategie die notwendige und erwünschte Wirkung erzielt.“ Daran werde auch der BUND-Landesvorstand seine weitere Teilnahme knüpfen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nahverkehr auf der Schiene ist das Rückgrat einer nachhaltigen Mobilität</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/nahverkehr-auf-der-schiene-ist-das-rueckgrat-einer-nachhaltigen-mobilitaet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=615ed703a4</link>
			<description>BUND wertet Bekenntnis von Minister Hermann zur Erhaltung der Angebote als wichtigen Schritt in die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Wir begrüßen das Bekenntnis von Verkehrsminister Winfried Hermann, die Angebote im Nahverkehr auf der Schiene trotz steigender Kosten zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß die heutige Aktuelle Debatte im Landtag zu den Finanzierungsproblemen im Schienenverkehr. Allerdings müsse die Landesregierung noch einige Schritte weiter gehen. „Der Schienenverkehr ist das Rückgrat einer klimaschonenden Verkehrspolitik in Baden-Württemberg. Jeder Stillstand ist hier ein Rückschritt. Daher müssen die bestehenden Angebote auf der Schiene weiter bedarfsgerecht ausgebaut werden“, stellt Frieß fest. Kontraproduktiv sei es beispielsweise, dass die lang geplante Reaktivierung des grenzüberschreitenden Schienennahverkehrs ins Elsass zwischen Müllheim-Neuenburg und Mulhouse nicht zum Jahresende umgesetzt werden soll.</p>
<p class="bodytext">Um nicht länger die Monopolgewinne der Deutschen Bahn AG aus den Nahverkehrsmitteln finanzieren zu müssen, schlägt der BUND eine Initiative des Landes zur Regionalisierung der Eisenbahn-Infrastruktur vor. „Es sollte geprüft werden, ob es möglich ist, die Eisenbahnstrecken ohne Fernverkehr auf das Land zu übertragen. Dann würden die Gewinne beim Land verbleiben und könnten für eine neue Angebotsoffensive im Regional- und Nahverkehr verwendet werden“, fordert Berthold Frieß.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schutzgebiete im Schwarzwald: Biosphäre im Süden, Nationalpark im Norden</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/schutzgebiete-im-schwarzwald-biosphaere-im-sueden-nationalpark-im-norden/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=54b646456b</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) unterstützt aktiv das Biosphärengebiet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Ein Biosphärengebiet im Südschwarzwald wäre ein wichtiges Zeichen für den Natur- und Landschaftsschutz in ganz Baden-Württemberg“, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß anlässlich der Informationsveranstaltung des MLR am vergangenen Samstag. Das Biosphärengebiet wäre ein Leuchtturm innerhalb des bestehenden Naturparks Südschwarzwald, so Frieß.</p>
<p class="bodytext">Besonders wichtig sei es, die Expertise der Bürgerinnen und Bürger sowie der betroffenen Verbände von Anfang an in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen. „Das Biosphärengebiet muss ein bürgernahes Großschutzgebiet werden“, so Frieß. Der BUND war bereits am Samstag mit mehreren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern bei der Informationsveranstaltung vertreten und plant, sich auch künftig für das Biosphärengebiet zu engagieren.</p>
<p class="bodytext">Im Hinblick auf den geplanten Nationalpark Nordschwarzwald betonte der BUND-Landesgeschäftsführer: „Der Schwarzwald braucht beides: den Nationalpark im Norden, wo die Natur ganz ungestört ihre Eigendynamik entfalten kann, und das Biosphärengebiet im Süden, wo eine gewachsene Kulturlandschaft für künftige Generationen bewahrt wird.“<br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Wildkatze auf der Spur</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/der-wildkatze-auf-der-spur-1/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=4d14359c58</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erforscht die Vorkommen der Wildkatze auf der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wo leben noch echte Wildkatzen in unseren Wäldern? Welcher genetische Austausch besteht zwischen den einzelnen Wildkatzenvorkommen? Und wie bewegen und verbreiten sich die scheuen Waldbewohner? Auf all diese noch offenen Fragen will der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg Antworten finden.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Rettungsnetz für die Wildkatze“ werden auch die potenziellen Wildkatzenlebensräume auf der Schwäbischen Alb grundlegend erforscht. Dank tatkräftiger Unterstützung der Kreisforstämter in Esslingen und Reutlingen, des Bundesforstbetriebes Münsingen, sowie der Leitung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sind viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Forst, Jagd und Naturschutz seit März der Wildkatze auf der Spur. Hierzu werden sogenannte Lockstöcke in den Waldboden eingebracht – raue, mit Baldrian besprühte Holzstöcke, an denen sich die Wildkatzen reiben und dabei Haare hinterlassen. Wildkatzen lieben den Duft von Baldrian insbesondere zur Paarungszeit im Februar und März. Genetisch analysiert erlauben die Haarproben wichtige Rückschlüsse auf den Wildkatzenbestand in diesem Wald.</p>
<p class="bodytext">Hintergrund der Aktivitäten ist es, den Wildkatzen und anderen Waldbewohnern neue Lebensräume zugänglich zu machen. Die für die Tiere geeigneten Wälder liegen überwiegend isoliert oder zerstückelt zwischen Siedlungen, Straßen und landwirtschaftlichen Flächen. Im 2007 vom BUND entwickelten „Wildkatzenwegeplan“ sind deswegen bundesweit grüne Korridore zwischen Waldgebieten vorgesehen. Diese Verbindungen aus Bäumen und Büschen ermöglichen es den Wildkatzen, mit ausreichend Deckung neue Wälder zu erobern. Drei Korridore – in Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – konnte der BUND bereits pflanzen.</p>
<p class="bodytext">Damit weitere Waldvernetzungen entstehen können, sind aktuell die Vorbereitungen zur Erforschung der Wildkatzenpopulationen in allen Bundesländern mit Wildkatzenmeldungen voll im Gange. Wo die Tiere tatsächlich vorkommen und welche Wege sie nutzen – das soll nun mithilfe der Probesammlungen und Genanalyse über die nächsten drei Jahre ermittelt werden. Die Ergebnisse werden direkt in der Planung und Umsetzung der grünen Korridore genutzt.</p>
<p class="bodytext">Der BUND engagiert sich mit seinem „Rettungsnetz für die Wildkatze“ bereits seit 2004 für die Ausweitung der Lebensräume der Wildkatzen. Der zugrunde liegende „Wildkatzenwegeplan“ umfasst ein Wald- und Korridorsystem mit einer Gesamtlänge von 20.000 Kilometern.</p>
<p class="bodytext"><br />Das angehängte Bild zeigt BUND-Wildkatzenexpertin Julia Taubmann vor Ausbringung der Lockstöcke. Das Bild kann frei verwendet werden. Urheber: Günter Künkele.</p>
<p class="bodytext">Weitere druckfähige Bilder zum Thema Wildkatze finden Sie hier:<br />www.bund.net/presse/bild_und_ton/aktionen_und_projekte <br />Die Bilder sind bei Nennung des Urhebers lizenzfrei.<br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BUND begrüßt Auftragsvergabe zum Nationalpark-Gutachten und Bürgerbeteiligung</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-begruesst-auftragsvergabe-zum-nationalpark-gutachten-und-buergerbeteiligung/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=f6649aceaf</link>
			<description>Eine gute Entscheidung braucht gute Grundlagen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der BUND Landesverband Baden-Württemberg e. V. begrüßt die heutige Vergabe des Gutachtens zum Nationalpark. Darin soll von unabhängiger Seite geklärt werden, welche Kosten und Nutzen die Ausweisung des Nationalparks Schwarzwald unter anderem für den Artenschutz, den Klimaschutz, die Holzwirtschaft, den Tourismus und die Regionalentwicklung bewirkt.</p>
<p class="bodytext">Der BUND wirbt gemeinsam mit anderen Naturschutzverbänden schon lange für einen Nationalpark in Baden-Württemberg. Die Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender betont: &quot;Der Nationalpark ist ein unverzichtbarer Baustein in unserem Netzwerk Natur. Wir würden uns freuen, wenn diese Lücke in unserem Land endlich geschlossen würde. Darum freuen wir uns, dass die Landesregierung Zeit und Geld in den Klärungsprozess investiert. Mit dem Gutachten wird hoffentlich eine fundierte Faktengrundlage für die Meinungsbildung geschaffen.&quot; </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 12:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiespeicher müssen der Energiewende dienen</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/energiespeicher-muessen-der-energiewende-dienen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=7ceb5271ae</link>
			<description>Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erneuert Forderung nach fünfjährigem Moratorium für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es gibt nicht nur wirtschaftliche Gründe, die für ein Innehalten und kritisches Hinterfragen des geplanten Pumpspeicherwerks Atdorf sprechen. „Der Eingriff in die Natur&nbsp; mit einem Landschaftsverbrauch von 120 Hektar ist so gravierend, dass die Notwendigkeit des Bauwerks, die Prüfung von Alternativen und die Einbindung in ein auf erneuerbaren Energien beruhendem Energiesystem eindeutig nachgewiesen sein muss“, erklärt Berthold Frieß, Landesgeschäftsführer des BUND Baden-Württemberg.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des Runden Tisches zum Pumpspeicherwerk Atdorf hatte der BUND deshalb ein mindestens fünfjähriges Moratorium gefordert. „Dem scheinen die Schluchseewerke nun aus anderen Gründen nachzukommen“, so Frieß.&nbsp; Der BUND wirbt dafür, die Planungen auf Eis zu legen und die Pause zu nutzen, um das Planungsvorhaben auch mit anderen Planungen in der Region abzustimmen.</p>
<p class="bodytext">Völlig verkehrt wäre es aus Sicht des BUND, wenn der Einspeisevorrang für Solarstrom und anderen regenerativen Energien geändert würde. „Insbesondere durch das große Solarstromangebot in der Mittagsspitze sinken die Spitzenstrompreise deutlich. Zudem werden konventionelle Kraftwerkskapazitäten und auch Pumpspeichwerke dann weniger gebraucht. Pumpspeicherwerke sollen in erster Linie das Stromversorgungssystem stabilisieren und der Energiewende dienen. Dass sich Pumpspeicherwerke von Gelddruckmaschinen zu risikoreicheren Anlagen wandeln ist eine logische Konsequenz daraus“, analysiert Frieß.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Wildkatze auf der Spur</title>
			<link>http://www.bund-bawue.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/der-wildkatze-auf-der-spur/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1996&#38;cHash=5494eaebf5</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erforscht die Vorkommen der Wildkatze im Schwarzwald in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wo leben noch echte Wildkatzen in unseren Wäldern? Welcher genetische Austausch besteht zwischen den einzelnen Wildkatzenvorkommen? Und wie bewegen und verbreiten sich die scheuen Waldbewohner? Auf all diese noch offenen Fragen will der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg Antworten finden.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Rettungsnetz für die Wildkatze“, werden auch die potenziellen Wildkatzenlebensräume im Nordschwarzwald/Landkreis Calw grundlegend erforscht. Dank tatkräftiger Unterstützung des Kreisforstamtes Calw sind viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Forst, Jagd und Naturschutz seit Anfang März der Wildkatze auf der Spur. Hierzu werden sogenannte Lockstöcke in den Waldboden eingebracht – raue, mit Baldrian besprühte Holzstöcke, an denen sich die Wildkatzen reiben und dabei Haare hinterlassen. Wildkatzen lieben den Duft von Baldrian insbesondere zur Paarungszeit im Februar und März. Genetisch analysiert erlauben die Haarproben wichtige Rückschlüsse auf den Wildkatzenbestand in diesem Wald.</p>
<p class="bodytext">Hintergrund der Aktivitäten ist es, den Wildkatzen und anderen Waldbewohnern neue Lebensräume zugänglich zu machen. Die für die Tiere geeigneten Wälder liegen überwiegend isoliert oder zerstückelt zwischen Siedlungen, Straßen und landwirtschaftlichen Flächen. Im 2007 vom BUND entwickelten „Wildkatzenwegeplan“ sind deswegen bundesweit grüne Korridore zwischen Waldgebieten vorgesehen. Diese Verbindungen aus Bäumen und Büschen ermöglichen es den Wildkatzen, mit ausreichend Deckung neue Wälder zu erobern. Drei Korridore – in Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – konnte der BUND bereits pflanzen.</p>
<p class="bodytext">Damit weitere Waldvernetzungen entstehen können, sind aktuell die Vorbereitungen zur Erforschung der Wildkatzenpopulationen in allen Bundesländern mit Wildkatzenmeldungen voll im Gange. Wo die Tiere tatsächlich vorkommen und welche Wege sie nutzen – das soll nun mithilfe der Probesammlungen und Genanalyse über die nächsten drei Jahre ermittelt werden. Die Ergebnisse werden direkt in der Planung und Umsetzung der grünen Korridore genutzt.</p>
<p class="bodytext">Der BUND engagiert sich mit seinem „Rettungsnetz für die Wildkatze“ bereits seit 2004 für die Ausweitung der Lebensräume der Wildkatzen. Der zugrunde liegende „Wildkatzenwegeplan“ umfasst ein Wald- und Korridorsystem mit einer Gesamtlänge von 20.000 Kilometern.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 10:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
